Martin Lemme


Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Jg. 1963, verheiratet mit Silvia Lemme, 2 erwachsene Kinder.

Seit 1997 selbständige Praxis, dabei vom 01.01.1999-31.12.2022 mit KV-Zulassung für Verhaltenstherapie für alle Altersgruppen (gesetzliche Krankenversicherungen). Seit 01.01.2023 weiter tätig für Privatversicherte (einschließlich Beihilfe) und Selbstzahlende. 

Seit 2012 Partner in SyNA (Systemisches Institut für Neue Autorität)

Diverse Publikationen

Zuvor:

1985-1991 Studium Psychologie mit Abschluss Diplom an der Universität Osnabrück
1991-1995 Leitung einer stationären Wohngruppe der Jugendhilfe
1995-1997 Erziehungsleitung einer Jugendhilfeeinrichtung, Qualitätsmanagment
1997-1999 Selbständig, Gesellschafter in Einrichtungen der Jugendhilfe

Langjährige Fort- und Weiterbildungen, Abschlüsse:

Verhaltenstherapeut (DGVT)
Systemische Therapie und Beratung (IFW/SG)
Systemische Supervision (IFW/SG)
Systemischer Coach für Neue Autorität
Psychoimaginative Traumatherapie (PITT)
Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP®)
Psychodrama-Assistent (EMSI)

Interessen:

Hobbies: Laufen, Rennradfahren, Body-Weight-Training, Lesen, Sauna, Reisen, Inliner, ökologische Weine und ihre Herstellung, Biodiversität.

Zeit mit meiner Frau, Urlaub mit ihr, gemeinsames Erleben mit unseren Kindern, Begegnungen mit Freunden

Meine Arbeit als Psychotherapeut, Fortbildner und Autor

Ökologische, soziale und politische Zusammenhänge in der Welt, demokratischen Wandel denken und entsprechend handeln. Einsatz für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit udn die Verbesserung der Klimakrise. 

Gewaltloser Widerstand und Systemische Autorität.

Publikationen (Auszug):

  • Lemme, Martin u. Körner, Bruno (2022). Die Kraft der Präsenz - Systemische Autorität in Haltung und Handlung. Heidelberg: Carl-Auer. 
  • Lemme, M. (2019). Stärke statt (Ohn-)Macht. Neue Autorität mit PEP im systemischen Elterncoaching. In: Bohne, Michael u. Ebersberger, Sabine. Synergien nutzen mit PEP. Heidelberg: Carl Auer. S. 172-186.
  • Zimmermann, Alexandra & Lemme, Martin (2019): Neue Autorität, Neurobiologie und Bindung oder: Was genau wirkt da eigentlich wie?. Körner, B., Lemme, M. et al (2019). S. 137-163
  • Thelen, H. (2019). Neue Autorität – Das Handbuch. Konzeptionelle Grundlagen, aktuelle Arbeitsfelder und neue Anwendungsgebiete. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht.
  • Lemme, Martin und Körner, Bruno (2019). Wachsame Sorge in der Jugendhilfe. In: Körner, B., Lemme, M. et al (2019). S. 183-233.
  • Lemme, Martin und Lemme, Silvia (2019). Auf den Anfang kommt es an! Neue Autorität in der frühkindlichen Entwicklung. In: Körner, B., Lemme, M. et al (2019). S. 266-289.
  • Lemme, Martin (2019). Psychotherapie und Verantwortung und Autorität. In: Körner, B., Lemme, M. et al (2019). S. 322-343
  • Lemme, Martin und Körner, Bruno (2019). Präsenz und Resonanz in Supervision. In: Körner, B., Lemme, M. et al (2019). S. 344-367.
  • Körner, B., Lemme, M., Ofner, S., von der Recke, T., Seefeldt, C., Thelen, H. (2019). Das Konzept der Neuen Autorität oder: „Stärke statt (Ohn-)Macht“. In: Körner, B., Lemme, M. et al (2019). S. 16-44.
  • Körner, B., Lemme, M., Ofner, S., von der Recke, T., Seefeldt, C., Thelen, H. (2019). Neue Autorität – Das Handbuch. Konzeptionelle Grundlagen, aktuelle Arbeitsfelder und neue Anwendungsgebiete. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht.
  • Lemme, M. & Körner, B. (2018). Neue Autorität in Haltung und Handlung. Ein Leitfaden für Pädagogik und Beratung. Car-Auer-Verlag.
  • Lemme, Martin (2017). Schutz, Kontrolle und Neue Autorität in der Jugendhilfe – am Beispiel Eltern-Kind-Haus In: Hagen, Björn (Hg.) (2017). Pädagogische Arbeit in Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen. Partizipation – Gestaltungsmöglichkeiten – Leistungsangebote. S. 51- 67. ISBN 978-3-945081-20-4
  • Lemme, M. & Körner, B. (2016). „Neue Autorität“ in der Schule. Präsenz und Beziehung im Schulalltag. Spickzettel für Lehrer, Band 16. Carl-Auer-Verlag.
  • Lemme, M. & Körner, B. (2016). Beziehung – Gegenüber – Transparenz: Ein Leitfaden zum Vorgehen im Konzept der Neuen Autorität. In: Borgmann, D. (Hg.). Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung. Jg. 34 (4) 2016. S. 151-164.
  • Lemme, M. & Körner, B. (2013): Sichere Orte: Verankerung und Verantwortung nach Psychotraumata. In: Grabbe, Michael et al. (2013): Autorität, Autonomie und Bindung. Die Ankerfunktion bei elterlicher und professioneller Präsenz. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 233- 364.
  • Körner, B., Lemme, M. (2011). „Neue Autorität als Haltungs- und Handlungskonzept im eigenen professionellen Handeln“. In: Systhema Heft 3/2011. 25. Jg. S. 205-217.
  • Und andere mehr...

Psychotherapie


„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“

(Bob Dylan)

Ich bin als Psychologischer Psychotherapeut mit dem Abschluss Verhaltenstherapie vom 01.01.1999 bis zum 31.12.2022 für alle Krankenkassen zugelassen gewesen. Seit dem 01.01.2023 bin ich noch für Privatversicherte und Selbstzahlende erreichbar.

Ich verstehe mich als eine Art von Trainer (Coach) in der zeitlich befristeten Begleitung meiner Klient*innen, um diese anzuleiten, zu motivieren und konstruktiv zu provozieren. Ich gehe davon aus, dass meine Klient*innen die besten Expert*innen für sich selbst sind. Gerne unterstütze ich sie dies zu entdecken.

Ich verstehe Verhaltenstherapie als:

  • Lösungsfokussiert: genaue Absprache des Ziels bei erfolgreicher Psychotherapie
  • Pragmatisch: schrittweise Verhaltensschritte zur Veränderung umsetzen
  • Körperbezogen: Einbeziehen der körperlichen Befindlichkeit und entsprechende Anleitung der Veränderung sowie Nutzen körperbezogener Interventionen
  • Emotionsregulierend: Entwickeln eigener Wirksamkeitsstrategien und Erleben eigener Selbstführung und -kontrolle
  • Überzeugung stärkend: Entwickeln positiver Affirmationen (Handlungsüberzeugungen) und Coaching entsprechender Motivation
  • Vernetzend: Einbeziehen von Unterstützer*innen und unterstützenden Systemen


„Alles was ich sein kann ist ich selbst, wer auch immer das ist.“

(Bob Dylan)

Systemische Therapie und Beratung mit Einzelpersonen, Paaren und Familien


„Vertrauen bedeutet, das Risiko einzugehen dem anderen eine gute Absicht zu unterstellen“

(Niklas Luhmann)

„Systemisches Handeln“ bedeutet für mich:

  • Handeln, Denken und Fühlen des Menschen sind zirkulär und wechselwirkungsbedingt abhängig von seiner Umwelt und seinen Begegnungen. Die Veränderung des eigenen Verhaltens hat damit Auswirkungen auf andere.
  • Jeder Mensch nimmt seine Welt aus seiner subjektiven Perspektive wahr, erzählt quasi eine Geschichte über das, was er wahrnimmt – von sich selbst und anderen. Eine veränderte Perspektive, eine neue Geschichte verändert somit auch die Wahrnehmung.
  • Ein Mensch kann nicht nicht handeln bzw. kommunizieren.
  • Die Veränderung der Kommunikation zwischen den Menschen oder mit sich selbst hat starken Einfluss auf die Verhaltensmuster, die die betroffenen Menschen zeigen. Verändert sich also die Kommunikation und die damit verbundene Perspektive, dann ist Veränderung möglich.
  • Körper, Geist (Kognitionen, Einstellungen) und Seele (Emotionen, Erfahrungen) stehen in einem wechselwirkungsbedingten Zusammenhang miteinander (siehe auch Embodiment).


„Menschen handeln in einer gegebenen Situation so, wie sie sie wahrnehmen. Gleichzeitig neigen sie auch dazu, die Welt so wahrzunehmen, wie sie glauben, dass sie ist.“

(Wolfgang Walker)

Systemische Supervision


„Um klar zu sehen genügt oft schon ein Wechsel der Blickrichtung“

(Antoine de Saint Exupéry)

Systemische Supervision heißt für mich:

  • Lösungsfokussierte Vorgehensweise, klare Auftragsklärung
  • Klärung der Supervisionsressourcen des anfragenden Teams (z.B. Step-Modell)
  • Nutzen unseres prozessdynamischen Modells der Präsenz
  • Möglichkeiten des Perspektivwechsels zu gestalten durch:
    • Systemische Fragen (zirkulär, hypothetisch...)
    • Aufstellungen, Skulpturen
    • Reflexionsinstrumente des Konzeptes Neue Autorität
    • Reflecting Team
    • Humor und respektvolle Provokation
    • Embodimentfokussierte Interventionen
    • U.a.m. ...
  • Möglichst häufige Methodenwechsel
  • Erläuterungen zu psychiatrischen bzw. psychologischen Zusammenhängen
  • Zeitlich begrenzte und flexible Absprachen der Vereinbarungen


„Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist.“

(Paul Watzlawick)

PEP® und Aufstellungen


PEP® (Prozessorientierte und embodimentfokussierte Psychologie) wurde als Konzept von Michael Bohne (Hannover) entwickelt. Die Bestandteile sind:

  • „Klopfen“ (Selbstberühren mittels Fingerklopfen) von sog. Meridian-Punkten, die aus der Traditionellen Medizin bekannt sind und emotional deutliche Entspannung sowie Beruhigung durch das Klopfen ermöglichen
  • Abklären von Lösungsblockaden (Big-Five-Lösungsblockaden), die Menschen davon abhalten, erwünschte Ziele zu erreichen
  • Nutzen und Entwickeln von Affirmationen als energetische und verbal wiederholt ausgesprochene Unterstützung für die Änderung des eigenen Verhaltens und Erlebens
  • Überprüfung der eigenen Überzeugungen anhand eines „Kognitions-Kongruenz-Tests“
  • Aufbau eines Selbstwerttrainings mit eigenen Affirmationen und Zielen
  • Humorvolle Provokation
  • Hypnosystemische und lösungsfokussierte Vorgehensweise


Aufstellungen sind eine methodische Vorgehensweise, um komplexe Systeme und Wahrnehmungen sichtbar zu machen. Zudem verändert sich die eigene Perspektive allein dadurch, dass sie körperlich und sinnlich erfahrbar wird, also über das Sprechen und Denken hinausgeht.
In Gruppen werden Personen, die an einem System beteiligt sind, in der Regel durch andere Personen (Repräsentant*innen) aufgestellt. Über deren sinnliche Rückmeldung sowie die sichtbar wahrnehmbaren Kriterien (Abstand, Blickrichtung, Haltung...) lassen sich Aussagen über die Beziehungen der im System beteiligten Personen machen.
Aufstellungen mit Einzelpersonen werden in der Regel durch Bodenanker (markierte Stellen, die von der Person gewählt worden sind) symbolisiert. Die eigene Wahrnehmung aus verschiedenen Perspektiven führt in der Regel zu neuen Erkenntnissen und Wahrnehmungen und somit zu Perspektivänderungen, die das eigene Verhalten beeinflussen.

Fortbildungen, Seminare, Vorträge


Ich bin Partner in SyNA (Systemisches Institut für Neue Autorität), welches ich gemeinsam mit Bruno Körner 2012 gegründet habe. Seitdem bieten wir Fortbildungen (auch Inhouse), Seminare und Vorträge im deutschsprachigen Raum an.
Zudem gestalten wir Tagungen mit Haim Omer, Arist von Schlippe und den in den nationalen wie internationalen Netzwerken verbundenen Freunden und Kolleginnen. 

Unsere Bücher finden sich im SyNA creativ Shop auf unserer Website:


Partner von SyNA - Systemisches Institut für Neue Autorität


Angebote und Rückfragen finden Sie unter:
www.neueautoritaet.de