
Martin Lemme
Zu meiner Person:
Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Jg. 1963, verheiratet mit Silvia Lemme, 2 erwachsene Kinder.
Seit 2023 Systemisch-Psychotherapeutische Praxis für Selbstzahlende und Privatversicherte
1999 – 2022 selbständige Psychotherapeutische Praxis mit KV-Zulassung für Verhaltenstherapie
Seit 2012 Partner in SyNA (Systemisches Institut für Neue Autorität)
Meine Qualifikationen:
- Verhaltenstherapeut (DGVT)
- Systemische Therapie und Beratung (IFW/SG)
- Systemische Supervision (IFW/SG)
- Systemischer Coach für Neue Autorität
- Psychoimaginative Traumatherapie (PITT)
- Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP)
- Psychodrama-Assistent (EMSI)
Mehrjährige Tätigkeit in ambulanter, teilstationärer und stationärer Jugendhilfe sowie Psychotherapie, Supervision, Fallberatung, Fortbildungen und Vorträgen sowie Autor verschiedener Fachartikel und Bücher.
Psychotherapie
„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“ (Bob Dylan)
Ich verstehe mich als eine Art von Trainer (Coach) in der zeitlich befristeten Begleitung meiner Klient*innen, um diese anzuleiten, zu motivieren und konstruktiv zu provozieren.
Ich gehe davon aus, dass meine Klient*innen die besten Expert*innen für sich selbst sind. Gerne unterstütze ich sie, dies zu entdecken.
Ich verstehe Verhaltenstherapie als:
- Lösungsfokussiert: genaue Absprache des Ziels bei erfolgreicher Psychotherapie
- Pragmatisch: schrittweise Verhaltensschritte zur Veränderung umsetzen
- Körperbezogen: Einbeziehen der körperlichen Befindlichkeit und entsprechende Anleitung der Veränderung sowie Nutzen körperbezogener Interventionen
- Emotionsregulierend: Entwickeln eigener Wirksamkeitsstrategien und Erleben eigener Selbstführung und -kontrolle
- Überzeugung stärkend: Entwickeln positiver Affirmationen (Handlungsüberzeugungen) und Coaching entsprechender Motivation
- Vernetzend: Einbeziehen von Unterstützer*innen und unterstützenden Systemen
„Alles was ich sein kann ist ich selbst, wer auch immer das ist.“ (Bob Dylan)
Systemische Therapie und Beratung mit Einzelpersonen, Paaren und Familien
„Vertrauen bedeutet, das Risiko einzugehen, dem anderen eine gute Absicht zu unterstellen“ (Niklas Luhmann)
„Systemisches Handeln“ bedeutet für mich:
- Handeln, Denken und Fühlen des Menschen sind zirkulär und wechselwirkungsbedingt abhängig von seiner Umwelt und seinen Begegnungen. Die Veränderung des eigenen Verhaltens hat damit Auswirkungen auf andere.
- Jeder Mensch nimmt seine Welt aus seiner subjektiven Perspektive wahr, erzählt quasi eine Geschichte über das, was er wahrnimmt – von sich selbst und anderen. Eine veränderte Perspektive, eine neue Geschichte verändert somit auch die Wahrnehmung.
- Ein Mensch kann nicht nicht handeln bzw. kommunizieren.
- Die Veränderung der Kommunikation zwischen den Menschen oder mit sich selbst hat starken Einfluss auf die Verhaltensmuster, die die betroffenen Menschen zeigen. Verändert sich also die Kommunikation und die damit verbundene Perspektive, dann ist Veränderung möglich.
- Körper, Geist (Kognitionen, Einstellungen) und Seele (Emotionen, Erfahrungen) stehen in einem wechselwirkungsbedingten Zusammenhang miteinander (siehe auch Embodiment).
„Menschen handeln in einer gegebenen Situation so, wie sie sie wahrnehmen. Gleichzeitig neigen sie auch dazu, die Welt so wahrzunehmen, wie sie glauben, dass sie ist.“ (Wolfgang Walker)
Systemische Supervision
„Um klar zu sehen genügt oft schon ein Wechsel der Blickrichtung“ (Antoine de Saint Exupéry)
Systemische Supervision heißt für mich:
- Lösungsfokussierte Vorgehensweise, klare Auftragsklärung
- Klärung der Supervisionsressourcen des anfragenden Teams
- Möglichkeiten des Perspektivwechsels zu gestalten durch
- Systemische Fragen (zirkulär, hypothetisch...)
- Aufstellungen, Skulpturen
- Reflexionsinstrumente des Konzeptes Neue Autorität
- Reflecting Team
- Humor und respektvolle Provokation
- Embodimentfokussierte Interventionen
- U.a.m....
- Möglichst häufige Methodenwechsel
- Erläuterungen zu psychiatrischen bzw. psychologischen Zusammenhängen
- Zeitlich begrenzte und flexible Absprachen der Vereinbarungen
„Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist.“ (Paul Watzlawick)
PEP und Aufstellungen
PEP® (Prozessorientierte und embodimentfokussierte Psychologie) wurde als Konzept von Michael Bohne (Hannover) entwickelt. Die Bestandteile sind:
- „Klopfen“ (Selbstberühren mittels Fingerklopfen) von sog. Meridian-Punkten, die aus der Traditionellen Medizin bekannt sind und emotional deutliche Entspannung sowie Beruhigung durch das Klopfen ermöglichen
- Abklären von Lösungsblockaden (Big-Five-Lösungsblockaden), die Menschen davon abhalten, erwünschte Ziele zu erreichen
- Nutzen und Entwickeln von Affirmationen als energetische und verbal wiederholt ausgesprochene Unterstützung für die Änderung des eigenen Verhaltens und Erlebens
- Überprüfung der eigenen Überzeugungen anhand eines „Kognitions-Kongruenz-Tests“
- Aufbau eines Selbstwerttrainings mit eigenen Affirmationen und Zielen
- Humorvolle Provokation
- Hypnosystemische und lösungsfokussierte Vorgehensweise
Aufstellungen sind eine methodische Vorgehensweise, um komplexe Systeme und Wahrnehmungen sichtbar zu machen. Zudem verändert sich die eigene Perspektive allein dadurch, dass sie körperlich und sinnlich erfahrbar wird, also über das Sprechen und Denken hinausgeht.
In Gruppen werden Personen, die an einem System beteiligt sind, in der Regel durch andere Personen (Repräsentant*innen) aufgestellt. Über deren sinnliche Rückmeldung sowie die sichtbar wahrnehmbaren Kriterien (Abstand, Blickrichtung, Haltung...) lassen sich Aussagen über die Beziehungen der im System beteiligten Personen machen.
Aufstellungen mit Einzelpersonen werden in der Regel durch Bodenanker (markierte Stellen, die von der Person gewählt worden sind) symbolisiert. Die eigene Wahrnehmung aus verschiedenen Perspektiven führt in der Regel zu neuen Erkenntnissen und Wahrnehmungen und somit zu Perspektivänderungen, die das eigene Verhalten beeinflussen.
Coaching im Konzept Systemische Autorität,
Fortbildungen, Seminare, Vorträge
Ich bin Partner in SyNA (Systemisches Institut für Neue Autorität), welches ich gemeinsam mit Bruno Körner 2012 gegründet habe. Seitdem bieten wir Fortbildungen (auch Inhouse), Seminare und Vorträge im deutschsprachigen Raum an. Angebote und Rückfragen finden Sie HIER.
Kontakt
Dipl.-Psych. Martin Lemme
Psychologischer Psychotherapeut
Fichtenstraße 1
D-49565 Bramsche
Terminanfragen bitte per E-Mail: siehe unten
Telefon: 05461 – 886583
E-Mail: info@praxis-lemme.de